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Politische Forschung

Forschung zu Wahlen und Abstimmungen

In der Politikwissenschaft hat der Einsatz von demoskopischen Instrumenten einen fixen Platz. Die durch Umfragen abgedeckten Themenbereiche sind sehr vielfältig und reichen von der Erhebung von Wertvorstellungen, politischen Meinungen hin zu Parteienpräferenz und Wahl- und Abstimmungsverhalten. Insbesondere letzteres weckt je nach Stimmungslage das Interesse der Medien. Dabei geht oftmals vergessen, dass Umfrageergebnisse zu Wahlen und Abstimmungen eine Annäherung an die Realität mittels wissenschaftlicher Methoden und nach den Gesetzen der Wahrscheinlichkeitsrechnung darstellen. Es handelt sich - wie bei allen Sozialwissenschaftlichen Methoden - nicht um ein exaktes Abbild der Realität. Da den Umfrageresultaten ein konkretes Abstimmungresultat gegenüber gestellt werden kann, sind die Erwartungen hinsichtlich "Prognosegenauigkeit" sehr hoch, was die korrekte Bezeichnung von Gewinnern und Verlierern betrifft. Erreicht eine Partei zum Beispiel ein Wahlresultat von 51% und die Umfrage hat ein Resultat von 55% antizipiert, dann wird die Prognose als treffend betrachtet. Lag das Umfrageresultat jedoch bei 49%, wird sie als ungenügend betrachtet, obwohl sie statistisch gesehen näher am effektiven Resultat liegt.

Aufgrund der grossen Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit sind die vsms swiss interview institute®, die politische Forschung betreiben zur Einhaltung besonderer Richtlinien verpflichtet.

 

> vsms Standesregeln kurz (pdf)

> vsms Reglement zu Wahl- und Abstimmungsforschung (pdf)

 

link presserat

link Richtlinie Meinungsforschung

 

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Laufende Umfragen zu politischen Themen

6. Februar 2012

Die erste Trendstudie des Forschungsinstituts gfs.bern im Auftrag der SRG SSR zur Abstimmung vom 11. März 2012 ist erschienen.

Wäre am 25. Januar abgestimmt worden, hätten sich 39% der Stimmberechtigten beteiligt. Viel Sympathie wäre zu diesem Zeitpunkt für die Initiative "Stopp den Zweitwohnungsbau" vorhanden gewesen. Eher skeptisch geben sich die Stimmberechtigten der Ferieninitiative gegenüber. Die Buchpreisbindung ist umstritten. Bei den anderen beiden Vorlagen - Neuregelung Geldspiele und Bauspar-Initiative - hat die Meinungsbildung noch nicht richtig eingesetzt.

Claude Longchamp, Martina Imfeld, Jonas Kocher, Stephan Tschöpe, Annette Protmann

 > Link zum Methodensteckbrief

 

 

23. Januar 2012

DemoSCOPE hat eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage zur 1:12-Initiative realisiert

> Link zum Methodensteckbrief